Willkommen

Nebel

Willkommen im Gehirnnebel 😉

Schön, dass Du vorbei schaust. Mit diesem Blog möchte ich auf das „Phänomen“ der Benommenheit bzw. des psychogenen Schwindels aufmerksam machen, mögliche Untersuchungen, Therapien sowie Ursachen zur Sprache bringen, Unterstützung anbieten und mich mit anderen Leidensgenossen austauschen.

Ich freue mich auf Dein Feedback – hier im Blog oder auch unter lukas.oehri@dsl.li.

Lukas

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73 Kommentare zu „Willkommen

  1. Verdammt, Ich habe 1:1 die gleiche Geschichte & Symptomatik- wirklich! Würde mich gerne kurzschließen wenn’s geht!!!!

      1. Ich geh kaputt…ich bin 23 und kenne seit 8 Jahren keinen andren wirklichen Zustand…bin echt verzweifelt weil ich nich weiß wos herkommt und was es genau ist…. Ich weiß. Nur das diese vor sich hin vegetieren kein Zustand ist….

    1. Hallo
      kennt ihr auch das Gefühl dass man durch diese Dauer Benommenheit dieses Traumgefühl ständig das Gefühl hat man verliert sein Bewusstsein in und klappt jeden Moment weg?

      1. Es fuehlt sich an wie hinter glaesernen Mauern..alles IST verlangsamt….ich fuehl nich nicht mehr mitten drinn im Leben.. Sondern alles zieht irgendwie an Mir vorbei…. waere echt sehr dankbar zu erfahren was euch so geholfen hat…..lg lotte

  2. Hallo Lukas

    Was ich dich noch fragen wollte hast du dir auch schon mal Gedanken darüber gemacht ob Elektrosmog ein Thema sein könnte für die Probleme? Oder arbeitest du nicht am PC und hast Wlan,Handys etc?

    Gruss Marco

    1. Hallo Marco.
      Bitte entschuldige die späte Antwort. Hmm – also Gedanken hab ich mir schon gemacht, hab dann aber für mich ausgeschlossen, dass Elektrosmog alleine derartige Dauerbenommenheitszustände auslösen kann, zumal ich auch nicht ständig „versmogt“ werde (hab ich zumindest das Gefühl).

      LG

  3. Hey (-:
    Mir geht es ähnlich wie dir, bin 21 Jahre & war irgendwie immer schon ein kleines „Nerverl“ und hab seit meiner Kindheit diverse psychosomatische Beschwerden. Bin auch der festen Überzeugung, dass mein Körper mir immer wieder Botschaften schickt, da ich oft meine eigenen Bedürfnisse hinten anstelle – mir dann sozusagen sagen will „Hey schau doch mal mehr auf mich!“
    Finde deinen Blogg echt supi, die ganzen Foren im Internet machen ja eher Panik also Hoffnung 😛 Wichtig ist, immer an sich zu glauben & an sich zu arbeiten!
    Kannst mir gerne mal schreiben wenn du Lust hast (-:
    Liebe Grüße, Tina

    1. Hallo Tina 🙂

      Kann gut sein, dass uns die Psyche über den Körper etwas mitteilen will. Wie soll sich die auch sonst so richtig bemerkbar machen.. Ist es bei dir ein Dauerzustand oder kommt ab und zu mal was?

      Danke für dein Kompliment. Muss wieder ein wenig fleissiger schreiben 😉

      Liebe Grüsse
      Lukas

      1. Momentan ist es meistens Dauerzustand, nur wenn ich Dinge mache die mir richtig Spaß machen wie mit Freundinnen unterwegs sein oder Motorrad fahren dann ist es für diese Zeit weg (-: leider kann man halt nicht 24 Stunden am Tag Spaß haben, bin gerade kurz vor meinem Bachelor-Abschluss, das macht mich wahnsinnig .. glaub ich brauch dringend Ferien 😛
        Wie geht es dir so damit momentan?

        Liebe Grüße,
        Tina

  4. Hallo, gibt es eigentlich schon Neuigkeiten bei dir, wie sich dein Weg entwickelt hat? Kann man sagen was dir nachhaltig gut weiterhilft? Wäre sehr gespannt auf Neuigkeiten… Gruß Mike

    1. Hallo Mike. Danke für deine Nachricht.
      Naja, viel getan hat sich eigentlich seit Längerem nichts mehr. Ich mache keine Untersuchungen und keine Therapien mehr, nehme aber noch Citalopram und fühle mich nach wie vor benommen.

      Am meisten hat mir geholfen, dass ich nicht mehr ständig daran gedacht habe, rumgegrübelt habe, nach Ursachen und Lösungen gesucht habe… Vielmehr habe ich es versucht mal so hinzunehmen. Und je länger es ging, desto mehr ist die Benommenheit in den Hintergrund gerückt. Heute nehme ich sie eigentlich gar nicht mehr bewusst war, sondern nur, wenn ich „aktiv“ daran denke oder damit konfrontiert werde. Wenn ich sie wahrnehme, dann im Gegensatz zu früher eigentlich recht schwach.

      Im Grunde kann ich deshalb nur empfehlen, sich nicht dauernd damit zu beschäftigen und es versuchen zu akzeptieren. Ich bin mir sicher, dass es irgendwann dann ganz weg geht.

      Wie geht es dir?

      LG Lukas

      1. Hallo Heavenhasdied…. 😊 hast du evtl. LUST dich mit mir ueber den Nebel auszutauschen …ich bin grad ganz ueberrascht dass es auch anderen so geht….ich fühlmich langsam schon wie ein Alien Lg Lotte.

  5. Ja, bei mir ist es noch sehr präsent mit dem Nebel…zum Wände hochlaufen zeitweise… ich denke aber, es ist auch wichtig einfach zu leben und zu lächeln…wenn ich so sehe wer aus meinem Bekanntenkreis viel zu wenig von seinem Leben hatte, durch Krankheit oder frühzeitigem Tod.

    Ich danke dir für deinen Blog, sowas ist verdammt wertvoll. Reflexion ist das Stichwort. Du hast bestimmt recht mit deiner These, dass Akzeptanz ein großer Faktor ist. Von daher strebe ich nochmals eine Therapie an, wo ich mir Strategien erarbeite, die ich selber nicht verwirklichen kann. Das klingt nun so, „ach, ich schiebs mal einem Therapeuten zu“. Seit meiner mittleren Depression (bin nun 23) vor 3-4 Jahren, habe ich stets daran gearbeitet und mir alleine Hilfe/Therapie gesucht. Was übrig blieb war und ist der Nebel. Auch hier habe ich versucht mir mit Leitsätzen, Entspannungsverfahren das ganze erträglicher zu machen.

    Medikamente, wie auch Citalopram hab ich durchprobiert, wie Pralinen… xD für die Depression echt hilfreich, für die Benommenheit..ach komm hör auf! -.- Jetzt nur noch pflanzliches – Johanniskraut und Baldrian – Vielleicht aus Vorsicht…

    Meine letzten Ideen sind wie geschrieben, eine (Verhaltens)Psychotherapie. Aber auch körperlich wollte ich mich der sensomotorischen Körpertherapie widmen…
    Vitamine und Hormone stehen eher weiter hinten an…

    Also haben Neurofeedback und Hypnose rein gar keinen Erfolg vermacht? Pflanzliche Mittel wie Gingko auch nicht?…

    Liebe Grüße

    Mike

      1. Hallo Rosa Lie. Ja, man kann deine Kommentare lesen. Wie geht es dir heute? Irgendwas neues?

    1. Hallo Mike. Hab gerade gesehen, dass ich gar nicht mehr geantwortet habe – tut mir leid!

      Wie geht es dir heute?

      Bei mir hat sich seit meinem letzten Kommentar eigentlich nichts verändert bezüglich Benommenheit.

      Zu deinen Fragen: Neurofeedback und Hypnose hatten wohl keinen direkten Einfluss auf die Benommenheit. Es hat mir aber geholfen, mich zu entspannen und gewisse Dinge zu erkennen. Von daher habe ich davon profitiert.

      Und nein – Gingko hatte ich ausprobiert, hat aber nichts gebracht. Aber das mag bei jedem anders sein.

      LG Lukas

  6. Hey, kann deine kommentare lesen. Mir gehts ähnlich, hab seit 8 Monaten nun diese Benommenheit, Tinnitus, Kopfschmerzen ab und zu und Muskelzucken in der linken Schulter. Laut mehreren Orthopäden kommt dies von verspannten Nackenmuskeln/Schultermuskeln aber irgendwie will bei mir keine Behandlung anschlagen… Finde das auch alles schwer zu ertragen und habe deswegen des öfteren auch mal kleine Nervenzusammenbrüche. Es gibt komischerweise Tage da geht es mir relativ gut, d.h. nur noch schwache Symptome und an anderen Tagen haut alles richtig rein. Vielleicht wäre das aber nochmal eine Idee dich orthopädisch untersuchen zu lassen. Gruß

    1. Hallo Pascal. Bin seit Langem wieder mal auf meinem Blog.. Wie geht es dir heute? Kann deine Geschichte gut nachvollziehen..

      LG Lukas

      1. Hey Lukas,
        mittlerweile geht es mir nicht wieder 100% wie früher aber bin auf einem guten Weg. Wie schon oben geschrieben kommt die Benommenheit bei mir von verspannten kurzen Nackenmuskeln. Bin im Moment bei einem Orthopäden in Behandlung der mir Botox in die Schulter/Nacken spritzt und siehe da, mir ging es zwei Wochen wieder komplett gut. Leider hat es danach wieder angefangen aber erneut einen Termin und die Wirkung soll aufbauen daher bin ich guter Dinge dass das Problem bald geschichte ist. Gruß

    2. Hallo Pascal,
      hatte auch ganz schlimme Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich und entsprechende Kopfschmerzen. Als wir dann ein Gartentrampolin für die Kinder angeschafft haben und ich für ca. 5 Minuten darauf gewalkt/gejoggt habe, habe ich festgestellt, dass die Schmerzen sich extrem gebessert hatten. Mein Arzt hat mir auch noch „Krankengymnastik“ deswegen verschrieben, wobei „Krankenmassage“ wohl eher zutrifft. Die half mir zusätzlich noch. Wobei das Gehen/Laufen den Hauptteil ausmachten. Versuche es doch einfach mal. Vielleicht hilft es bei Dir auch. Mir hat es jedenfalls geholfen.
      Der Nebel im Kopf ging bei mir auch minimal weg, aber nicht wirklich nennenswert. Vor einem Jahr hatte ich den noch schlimmer, bis ich herausfand, dass ich eine Laktoseintoleranz habe. Ich hatte auf nüchternen Magen einen Joghurtdrink getrunken und mir wurde daraufhin übel, bekam ich Kopfschmerzen und eine richtige „Matschbirne“, sprich, ich wurde im Kopf total umnebelt und mir war total zum Heulen. Der Nebel ist, seit ich laktosefrei lebe, besser geworden, jedoch mein Denkvermögen läuft nach wie vor auf Sparflamme. Vor ca. 4 Jahren war ich geistig noch ganz klar. Ich merke, dass es beim Essen von Süßigkeiten, stark verarbeiteten Lebensmitteln und wenn ich in der Gastronomie esse immer etwas schlimmer wird. Ich denke, es handelt sich um eine Unverträglichkeit. Konnte es aber bisher nicht herausfinden. Habe heute einen Termin beim Heilpraktiker. Mal sehen, was der spricht.
      Hoffe ich konnte Dir wegen Deiner Nackenschmerzen etwas weiterhelfen.
      LG Andrea

  7. Hallo,

    Erstens will ich euch sagen das dieser Zustand überhaubt nicht gefährlich ist und ihr auch nicht krank seid! Klar denkt ihr jetzt ” Wie denn das!?” das ist aber Tatsache!

    Ich möchte euch Übungen und Tips geben die euch helfen da raus zu kommen und auch aufklären wieso es dazu erst gekommen ist.

    Ersten , euer Körper mit den verschiedensten Symptomen wie Panikattacken und Derealisation ( das gefühl als ob man alles träumt, oder nicht ganz da ist ) will euch sagen das ihr etwas in eurem leben nicht richtig macht. Ihr führt kein glückliches leben in Harmonie und Ruhe. Euer leben bevor alles zu den Symptomen kam war ein stressiges Leben und in einem Moment hat sich euer Körper gemeldet.

    Sooo jetzt steckt ihr in diesem Teufelskreis. Was ihr tun müsst ihr müsst euer Zustand annehemen ihr müsst verstehen das dieser Zustand euch nicht schaden kann gesundheitlich. Ihr müsst das so weit annehemen um nicht dagegen zu kämpfen, es ist schwer ganz schwer in der ersten Zeit aber dann vergeht das und ihr werdet merken das ihr es nicht mehr so schlimm findet. Euere Symptime gehen zurück langsam. Euer serotonin geht nach oben. Und es kommg zu einem normalen leben.

    Denkt nicht es geht von heute auf morgen, neiiiinnnn es dauert bei einem paar monate bei anderen vielleicht 1 jahr.
    Fakt ist ihr müsst euch streg an die regeln halten.

    1. Annehem und nicht gegen kämpfen
    2. Mund halten, hört auf jeden davon zu erzählen. So werdet ihr immer das gefühl haben alle halten euch für krank und so werdet ihr euch auch immer krank fühlen. Sagt euch “nein ICH bin super gesund bloss ich muss was an meinem leben ändern” . Wichtig ist , ihr müsst euch von allen forumen löschen wo über das Thema gesprochen wird.
    3. Geht viel raus , spaziert so viel ihr könnt. Wieso? das führt zum relaxen. Eure muskeln entspannen sich und auch das Nervensystem beruhigt sich.
    4. Ihr müsst wenn ihr zu hause seit viel lesen . Damit ihr dieses gehirnnebel so schnell wie möglich wegbekommt. Stregt euer gehirn an.
    5. Benuzt die technik “6minuten herz” 3 mal am tag setzt euch für 6 minuten hin macht die augen zu und atmet kurz ein und lange aus, denkt daran an was schönes. Das beruhigt auch das nerven system.
    6. gegen panikattacken hilft techik 25 wenn es zur panikattacke kommt wartet ab bis es zum höhepunt kommt und dsnn sagt euch ” Lossss komm noch mehr mach mich noch mehr fertig” nach dem ihr von ihr noch mehr erwartet gebt ihr 25 sekunden zeit um alles von sich zu zeigen und ihr werdet sehen sie gibt auf. Bei eigen leuten nach dem ersten mal nach der anwendung dieser technik vergingen panikattacken sofort.
    7. Sport treiben damit adrenalin verbrennt wird. Minimum 3 mal die woche müsst ihr sport machen. Joggen, radfahen…..
    Das ist ein ganz wichtiger punkt. Und denkt bitte nicht ihr sterbt wenn ihr euch anstrengt , ebend genau das brauct jetzt euer körper. Sport um adrenalin auszuschütten und zu verbrennen.
    8.Gesunge ernährung. Esst viel obst und frisches gemüse. Lasst die findet weg von zucker salz Kafe schwarzen tee.
    9.Jeden morgen macht kontrastduschen, warm kalt , kalt warm.das nimmt anspannung weg und lockert muskeln und beruhigt das nerven system, nach dem duschen raus ins zimmer und 10 minuten denübungen. Guckt im internet nach welche es gibt für den morgen.
    10. Ein ganz wichtiger punkt, ihr müsst alles machen was ihr davor auch gemacht habt, geht raus mit freuden habt spass, ich sag euch alles geht weg.

    Ich sage euch sofort ihr werdet die ersten 1, 2 monate wenig merken und auch wird es ganz schwere tage geben wo ihr euch denkt ” ohhh ne alles kommt wieder zurück oder ohhh ne es hört nie auf. Neeeeeiiiin und noch mal nein alllllesss geht aufwährts nur das resultat ist nicht gleich zu sehen.

    Stellt euch zum beispiel vor eie ausgenutzt uhr seit moralisch und körperlich durch die Symptome wie könnt ihr erwarten das nach 2 wochen alles wie vorher wird? Wird nicht . Erst nach monaten, und noch eine gute nachricht, euer leben word danach einafach gut , besser als vor der derealisation. Alles wird lebendig froh und ihr werdet glücklich.

    Ich bitte um Entschuldigung sitze im auto und habe wenig zeit, bei fragen antworte ich gern. Schreibt hier, hab im moment keine mail mehr.
    Alles wird gut. Ich lebe nicht in Deutschland und hier wo ich lebe haben 1000 leute es geschafft raus zu kommen, sagt euch immer es ist nur eine Erfahrung für ein zukünftig besseres Leben und der Mut kommt hoch alles besser zu machen.

    Viel erfolgt macht das was ich sage alles wird schön

    Ps habe diesen text bei einem anderen blog auch gepostet, wundert euch nicht das der dort auch steht. Byebye

  8. Wollte noch sagen in deutschland gibt es keine spezialisten was das thema derealisation an geht, wundert eucht nicht das ihr solangr nicht wisst was mit euch ist.

    Ich kann euxh aufklären , hab jetzt nur wenig zeit

    1. Hallo Angie. Danke für deinen Beitrag. Wie geht es dir heute? Vielleicht eine blöde Frage, aber klingt so, als hätte es lange gedauert, bis man die Diagnose bei dir stellen konnte?!
      LG

  9. Ich habe nur noch Todesangst ! Ich steh völlig neben mir und meine Kraft ist am Ende . Es fing am 18.09.2015 an seit dem ist mein Leben eine Qual 😪

    1. Hallo Franzi. Meine Antwort kommt sehr spät. War in letzter Zeit nicht mehr aktiv hier :/ Wie geht es dir heute? Erzähl mal von deinen Beschwerden.. LG Lukas

    2. Hi Franzi ..krass das es anderen auch so geht.mit diesem“ Nebel „.. ich suche immer noch weiter nach Lösungen und ..Möglichkeiten…..kannst du dir denn vorstellen woran es liegt bei dir? LG

  10. Hey, ich habe diesen Brainfog jetzt auch seit 9 Jahren. Inzwischen bin ich 22. Vielleicht wollt ihr euch mal über die Diagnose „Fibromyalgie“ erkundigen, sofern noch nicht geschehen. Im Kontext damit ist dann von „Fibro Fog“ die Rede. Diese Symptomatik ist bei mir seit Jahren omnipräsent, Schmerzen überall, alle Ärzte sagten mir zwischen den Zeilen, ich bilde mir das doch alles nur ein. Ich wünsche euch alles Gute und danke für deinen Blog!

    1. Hallo Sandra. Danke für deinen Kommentar. Es ist wichtig zu wissen, was diesen Nebel auslösen kann. Mit dem Thema Fibromyalgie habe ich mich bis jetzt noch nicht auseinandergesetzt, werde das aber noch tun 🙂
      Wie geht es dir inzwischen?
      Auch dir alles Gute und liebe Grüsse
      Lukas

  11. hallo auch! ich kenne das ganze schon seitdem ich 15 bin bzw habe ich die sympthomatik schon in kindesjahren erfahren. zwar etwas anders, aber es geht in die richtung.

    als kind habe ich immer mal wieder minutenweise eine komische wahrnehmung gehabt….so als ob ich das alles nur träumen würde. eine minute später war es wieder vorbei.

    mit 15 hatte ich zum 2. mal gekifft und wohl zu viel erwischt. seit diesem tag ist nichts mehr wie es mal war. ich weiß nur nicht, ob das kiffen jetzt der auslöser für meinen „nebel“ ist oder ob das kiffen nur was ausgelöst hat, was früher oder später eh gekommen wäre.

    sympthome die mich dann im laufe meines lebens begleitet haben waren:

    herzrasen
    herzstolpern
    panikattacken
    das gefühl neben sich zu stehen
    das gefühl nicht mehr so viel gefühl in den händen zu haben
    „neben der spur“ zu fühlen (so als ob meine empfindungen verschoben sind)
    sprich derealisation-/depersonisationsgefühle
    schwindel
    müdigkeit
    kopfschmerzen
    sprachstörungen/regenbogenzackenkranz sehen (migräne mit aura)
    trockene hautstellen vor allem in der kalten jahreszeit, welche jucken und dann kleine bläschen bekommen
    aufgebläht sein
    fruktoseintolleranz
    schilddrüsenüberfunktion bei verkleinerter schilddrüse (werte sind aber jetzt wieder in ordnung)

    so viel zu meinen sympthomen. richtigen krankheitswert gibt es aber nicht, ausser die sd-überfunktion und die fruktoseintolleranz.

    und eben dieses benommenheitsgefühl/brainfog den ganzen tag. mal mehr, mal weniger.

    die vermutungen, welche mir im kopf rumschwirren und noch nicht durch einen arzt getestet wurden sind:

    histaminintolleranz
    ebv
    borelliose
    candida im darm (obwohl da ein stuhltest schonmal erhöhte werte gezeigt hat)

    so viel zu mir 😉
    ich kann euch definitiv allesamt sehr gut verstehen. leben sieht echt anders aus. ich bin auch oft deprimiert bzw. hab keine lust irgendwas zu machen. wenn ich dann was mache zb. fahrradfahren, hab ich permanent das gefühl besoffen zu sein und kann solche sachen einfach nicht richtig genießen.

    1. Hallo 🙂 konntest du denn mittlerweile was herausfinden bezüglich des brain fogs? Ich habe es dauerhaft seit 15 bin.
      Freue mich über Antwort.
      Liebe Grüße lotte

  12. Hallo ! Ist noch jemand aktiv? Bin Anfang 40 und habe seit rund 15 Jahren diesen verfluchten Nebel im Kopf. Ausgelöst durch Drogen, ist mein Leben eine einzige Qual… Lange mache ich es nicht mehr durch, das Leben ist eine Qual.. 😦

    1. Hallo wouble. Danke für deinen Kommentar. 15 Jahre – eine echt lange Zeit! :S Was unternimmst du gegen den Nebel? LG Lukas

    2. Wow. ..krass das es anderen auch so geht… ich suche immer noch weiter nach Lösungen und Möglichkeiten… …Wer Lust hat sich darüber mit mir auszutauschen kann mir gerne schreiben….Äh

    3. Hallo wouble …. .tut mir Leid zu hören… Ich habe es jetzt dauerhaft seit 10 Jahren …richtig heftig ..bin nun 24…. .probiere schon lange Sachen aus. ..Und konnte auch bissl was ausschließen…. Ich glaube dass es bei mir Psychopharmaka ausgelöst haben..also quasi der Tropfen auf dem heißen Stein waren….LG lotte hat bei dir was geholfen?

  13. Das neue AD Brintellix kann die kognitiven Einschränkungen einer Depression wie Benommenheit und Konzentrationsstörungen beseitigen. Es hat zudem ein deutlich besseres Nebenwirkungsprofil als Citalopram.

    Würde ich an deiner Stelle ausprobieren, wird allerdings nicht mehr von der Krankenkasse erstattet.

    1. Hallo Muno. Danke für deinen Kommentar und den Hinweis auf Brintellix. Hast du selbst gute Erfahrungen mit Brintellix gemacht hinsichtlich Benommenheitszuständen? LG Lukas

  14. Hallo an alle … vielleicht solltet Ihr euch alle mal mit dem Thema Depersonalisation auseinandersetzen und gegebenfalls dss in der Therapie ansprechenen 😉

      1. Hallo,

        einige diese Symptome kommen mir bekannt vor. Bei mir selbst fühlte es sich oft so an, als ob ich im eigenen Körper gegangen wäre und die Welt um mich herum einfach weitergeht, fast so, als würde sich alles verselbstständigen. Zum Abnehmen habe ich meine Ernährung umgestellt, und dadurch lange Zeit fast komplett auf Kohlenhydrate verzichtet. Das Unwohlsein verschwand eigentlich komplett. Wenn ich dann mal aber wieder Brot gegessen habe, fühlte ich mich wieder etwas schlechter. Das Schlimmste war allerdings, als ich eine Fertigpizza gegessen hatte. Auf einen Schlag war alles wieder wie zuvor, und das mehr als 3 Tage lang. Dann habe ich mich über Weizen und seine Wirkung schlau gemacht, und herausgefunden, das Proteine (Lektine) in Weizen alle diese Symptome auslösen können und wie Drogen auf uns wirken, als Folge eines Abwehrmechanismus vor Fressfeinden.

      2. Hallo Lukas…:) wie gehts dir und deinem „Nebel“ . Bist du ihn mittlerweile los ? Liebe Grüße Lotte

    1. dem Depersonalisations-Thema kann ich mich nur anschließen, Bei mir wurde dieses Jahr Depersonalisation/Derealisation im Uni Klinikum Mainz diagnostiziert… https://de.wikipedia.org/wiki/Depersonalisation

      Im Uniklinkum in Mainz gibt es dafür eigens ein stationäres Behandlungsangebot. DP/DR enstehen sehr häufig durch alte schädliche Verhaltensmuster/Umgang mit Gefühlen in bestimmten schweren Situationen, als Schutzmechanismus des Körpers (nach Traumata). Sozusagen stellt sich der Körper in eine Art funktionieren Modus ein um zu überleben. Entfremdung von sich selbst und der Umwelt… Hier noch ein Video dazu: https://www.youtube.com/watch?v=PCiWdJ2QoPo

      Es gibt eine Menge was man in dieser Situation tun kann.von Achtsamkeit und Situationsanalyse bis zu expressives Schreiben und psychodynamischer Therapie (PITT).ein Einstieg in das Thema ist folgendes Buch des Professors Michal (Uniklinik Mainz). Den hab ich da natürlich auch persönlich kennengelernt.

      Viele Grüße

      Mike

      Ps: hatte weiter oben schon mal kommentiert, das war dann mal ich 🙂

  15. Hallo Lukas,
    zu aller Erst möchte ich mich bei dir für diese Webseite bedanken, die ich bei meiner Suche nach der Lösung für meinen Gehirnnebel / Benommenheit / Brainfog mit Sehstörungen sehr interessiert gelesen habe.

    Nach knapp 4 Jahren bin ich nun endlich dahinter gekommen, was bei mir den Benommenheitsschwindel und die störenden Sehprobleme gepaart mit extremer Müdigkeit und Kopfdruck ausgemacht hat.

    Seit ich Cytozyme AD (http://amzn.to/2vbbLM8) einnehme ist jegliche Benommenheit und Müdigkeit verflogen. Ich kann endlich wieder ein normales Leben leben 🙂 Dies ist für mich der beste Beweis, dass ich an einer Nebennierenschwäche leide und meine Symptome zu 99% daher kommen. Zuvor habe ich natürlich einen Speicheltest gemacht…

    Die Jahre davor hatte ich ähnlich wie du alles in Erwägung gezogen und untersuchen lassen – Alles aber ohne Erfolg.

    Als Danke für deine tolle Webseite, habe ich mich entschlossen, dir einen Post da zu lassen mit dem Hinweis vielleicht einmal in diese Richtung zu forschen. Unter http://www.adrenal-fatigue.de findest du viele Informationen zu diesem Thema.

    1. Achja ich hab vergessen zu erwähnen, dass der Cortisol Wert nur im Speichel korrekt gemessen werden kann. Dies war auch der Grund, warum meine Nebennierenschwäche anfangs trotz Blutuntersuchung nicht aufgedeckt wurde.

      Viele Grüße

    2. Halli Hallo Indigo ..
      Wer hat denn bei dir die Nebennierenschwäche entdeckt? Und wie bist du denn auf dieses Cytozyme AD gekommen?
      Ich habe auch ein Speicheltagesprofil machen lassen.
      Wäre dir sehr dankbar für eine Antwort.
      Liebe Grüße

      1. Hallo Lotte, ich habe auf Verdacht selbst einen Speicheltest im Internet bestellt und eingeschickt. Das Cytozyme AD habe ich von hier: https://www.adrenal-fatigue.de/nebennierenschwaeche-behandeln
        Zusätzlich nehme ich noch einen Vitamin-B-Komplex sowie extra Vitamin-B5.
        Die Wirkung hat bereits am zweiten Tag spürbar eingesetzt. 🙂

        Hast du das Ergebnis schon?

        Nein, der Benommenheitsschwindel fing meist erst gegen 9:00 Uhr an und hielt dann bis etwa 19:00 Uhr davor und danach war ich meistens völlig klar.

        PS: Ich habe nun bis auf ganz wenige Ausnahmen keine Probleme mehr mit dieser nervigen Benommenheit und bin auch nicht mehr so extrem müde. 🙂

        LG

      2. Hallo Indigo,
        danke für deine Antwort.
        Ich konnte Dir unter deinem Post irgendwie keine Antwort hinterlassen.
        Ich habe diese Benommenheit/Nebel quasi 24/7 seit 10 Jahren und glaube nicht wirklich dass es mit einer Nebennierenschwäche zu tun hat. Auch weil ich nicht wirklich erschöpft oder müde bin.
        Aber natürlich versucht man dann irgendwann alles doch mal zu checken.
        Ich habe auch ein Speichelprofil machen lassen, kann es allerdings nicht deuten.
        Es gab da auch keine Auswertung.
        Jetzt weiß ich nicht recht wer da mal darüber schauen kann.
        Das was man alles im Netz findet zur “ Nebennierenschwäche“ kommt mir auch teilweise spanisch vor.

        Aber es freut mich dass du den Hauptgrund gefunden hast.
        Kann man denn sagen woher die Nebennierenerschöpfung bei dir kam ?

        LG

      3. Hallo indigo,
        nochmal eine Frage.
        Seit wann hattest du denn diese Problematik (ging das über Jahre?) und durch was kam die Adrenal fatigue denn? Wie waren denn deine Werte bei dem Speicheltest.?

        Liebe Grüße und einen guten Wochen start. 😉

        Lotte

  16. Servus Lukas,

    vielen lieben Dank, dass Du Dich um dieses Thema so bemühst. Tatsächlich ging es (natürlich) auch mir so oder so ähnlich und ich glaube, dass eines der wichtigsten Aspekte in dieser betroffenen Situation ist, dass man nicht alleine ist.

    Zu Beginn (August 2014) dachte ich, dass es nur mir so geht…. mit den Angszuständen, Panikattaken, Schwindel usw. („…. verdammt, werde ich jetzt verrückt, oder was??“ ) Hinzu kam, dass gerade zu Beginn einige Fehldiagnosen gestellt wurden (z.B. Gehirntumor), die meinen Gemütszustand zunehmend verschlechtert haben. Aber nochmal: in dieser Situation ist es so wertvoll, „Weggefährten“ zu haben.

    Heute geht es mir wieder prima und ich will hier auch nicht allzu sehr die letzten 18 Monate zum Besten geben. Aber vielleicht eines dann doch: Nun weiss ich, dass ich im zunehmenden Alter grundsätzlich übersensibel auf körperliche und Umwelt bedingte Reize reagiere. Auslöser der ganzen „Miserie“ war eine Gastritis in Kombination mit Bewegungsmangel (weil sehr viel Stress) und… medizinischen Fehldiagnosen, woraus zusätzliche Panik entstand.

    Was habe ich also gemacht?!… den Manager-Posten 2014 sofort gekündigt und mich komplett durch-checken lassen, um körperliche Fehlfunktionen ausschließen zu können. Das hat mir geholfen mich mit meinem mentalen Problem auseinander zu setzen: Überempfindlichkeit.

    … Aber lieber Lukas: Danke nochmals für Deine Seite hier, die ich bereits ganz zu Beginn meiner Schwindel-Episoden ausfindig machen konnte – Sie hat mir damals in einer sehr „Lebensmüden“-Phase sehr viel Hoffnung gegeben!

    D@NKE!

    LG aus Wien, Denis

    1. Hallo Denis

      Dein Beitrag hat mich wirklich sehr gefreut. Schön zu wissen, dass es jemandem geholfen hat! Schon dafür hat es sich gelohnt, hier ein wenig zu schreiben.

      Es freut mich auch sehr zu hören, dass es dir heute wieder prima geht und ich hoffe, dass dies so bleibt.

      Im Übrigen würde ich mich selbst ebenfalls zur sehr sensiblen bzw. hypersensiblen Sorte Mensch zählen. Das hat sicher zusätzlich einen Einfluss drauf.

      Lieber Denis, ich wünsche dir weiterhin alles Gute und dass alles so prima bleibt, wie es ist 🙂

      LG nach Wien, Lukas

      1. Danke für Deine Reaktion – die Ursachen sind wohl so unterschiedlich und individuell wie die Situationen und Lebensphasen in denen sie auftreten. Persönlich bin ich wieder geheilt – aber „angeschossen“ werde ich wohl immer bleiben.

        Alles Gute Euch allen!

  17. Hallo, ich leide seit November 16 an Panikattacken, Nebel im Kopf, Sehstörungen…
    Ich weiß langsam nicht mehr weiter. War 12 Wochen in einer Psychosomatischen Klinik, nehme ein Ad und es geht mir noch immer nicht gut. Ich versuche so gut es geht, es zu ignorieren aber es ist so schwierig!
    Ich verliere manchmal die Hoffnung das es jemals wieder gut wird. Ich fühle mich so hilflos…

    Grüße Hannes

    1. Hallo Hannes. Danke für deinen Kommentar und deine Geschichte.
      Ich denke, dass viele von uns an dem Punkt waren, wo man die Hoffnung verliert. Bei mir war das zumindest öfters so. Und ist auch manchmal heute noch so, da ich mich zurzeit nicht sehr stabil fühle. Ich persönlich glaube, dass es hilft, wenn man nicht ständig versucht dagegen anzukämpfen und quasi den Druck aufbaut, dass es jetzt möglichst schnell gut werden muss (auch wenn ich mich gerade jetzt oft dabei ertappe), sondern wenn man versucht zu akzeptieren, dass es mal besser und mal schlechter ist und die Hoffnung behält, dass es wieder aufwärts geht, wenn auch vielleicht nicht heute oder morgen.

  18. Hallo Lukas,
    seit gut 2 Jahren leide ich auch unter Benommenheit, Gangunsicherheit, mit Panikattacken.

    Denk aber die Panikattacken kamen mit der Zeit hinzu, durch die Angst meiner Gangunsicherheit.

    Die Gangunsicherheit zeigt sich meist auf Öffentlichen Plätzen, im Einkaufszentrum, Wenn ich über Kreuzungen lauf, mir jemand entgegen kommt, oder neben mir her läuft.
    Ich hab das Gefühl kein Gleichgewichtssinn zu besitzen… Ein Art Schwanken beim stehen und gehen, Ich bewege mich in der Situation langsam und zögerlich. Wie auf Eis..
    Also immer wenn ich mich beobachtet fühle, wo eben viel los ist…..
    Umgefallen bin ich noch nie. Aber dieses Gefühl macht mir eben Angst (Panik)

    Zur Benommenheit, da hab ich ab und an das Gefühl ich träume die Szene in der ich grade bin. Oder ich hab das Gefühl ich kann meine Umwelt (das jetzt, wo ich eben bin) nicht wirklich wahr nehmen. Habe ein Art Schleier über den Gedanken…
    Panikattacken verspüre ich beim Autofahren, auf gerader Stecke, auf Autobahn. Wo ich unter zwang fahren muss, eben nicht anhalten kann. Beim U-Bahn fahren habe auch eine Art Panik verspürt.

    Unter Alkohol fühle ich mich besser. Soll aber nicht heißen das ich jeden Tag Saufe…!
    Auch wenn ich gut gegessen habe fühl ich mich gut.

    Ich war auch bei zick Ärzten alles ohne Befund, Vitamin D soll ich mal nehmen.
    In 14 Tagen habe ich einen Termin bei Dr Weiss in Mannheim. Mal sehen ….

    Mach bitte weiter so mit deiner Seite…!!

    Gruß Uwe

    1. Hallo Uwe. Danke für deinen Kommentar.
      Deine Geschichte zeigt, dass es bei vielen Betroffenen viele Ähnlichkeiten gibt und es sich dennoch unterschiedlich manifestieren kann. Was auch immer „es“ sein mag.
      Danke für deinen Zuspruch mit der Seite. Werde nachher mal ein Update schreiben. Mir gehts zur Zeit auch nicht sehr gut.
      Ich hoffe, dass du bald eine passende Lösung für dich findest.
      Gruss, Lukas

  19. Ich bin jetzt durch Zufall auf diese Seite gestoßen, kann aber vielleicht etwas dazu beitragen. Auch ich litt unter o.g. Symptomen. Nicht ganz so extrem, aber auch ich hatte immer diese neblige, verschwommene Wahrnehmung meiner Umgebung.
    Ich für mich habe das durch 2 Dinge gut in den Griff bekommen. Die eine Sache war Vitamin D, was ja hier auch schon erwähnt wurde. Die andere Sache ist, dass mein Gehirn unter einer ständiger Dopamin Overdose war. D.h. ich habe durch viele Dinge meinem Gehirn zu viel Dopamin verabreicht. z.b. in Form von Computergames, Masturbation und auch ungesunden Lebensmitteln. All das sind Dinge die im Gehirn einen Belohnungmechanismus auslösen ohne wirklich etwas in der Realität erreicht zu haben. Durch zu häufige Belohnungsmechanismen stumpft das Gehirn dann irgendwann gegen Dopamin ab und man ist in einer Art Entzug, was wiederrum nach mehr Belohnung dürstet. Durch weniger Computergames, Nofap und gesünderer Ernährung geht es mir heute besser. Vielleicht lohnt es sich für den ein oder anderen hier das mal so anzugehen, auch wenn ihr euch vielleicht anders „belohnt“ als ich es damals getan habe. Hinterfragt mal was ihr täglich so tut um euch zu „belohnen“ ohne das wirklich eine erreichte Leistung dahinter steht.
    Viele Grüße!

  20. hallo,
    ich habe die gleichen Symptome gehabt wie du.
    Ich bin durch viel Recherche im Internet auf Dr. Weiss in Mannheim aufmerksam geworden. Dort wurde dann bei mir ein chronisches Hyperventilationssyndrom festgestellt. Vielleicht hast du da ja schonmal was davon gehört. Falls nicht, hier der Link:
    http://www.weiss.de/krankheiten/hyperventilationpanik/chron-hyperventil/

    Ich habe ziemlich schnell gemerkt, dass die Benommenheit mit meiner Atmung zusammenhängt. Nun geht es mir täglich besser.
    Gute Besserung!
    Gruß, Michael

  21. Hallo an euch Alle,
    ich bin jetzt 67 und habe 25 Jahre lang mit Benommenheit, Depressionen und Depersonalität gelebt. Es fing mit einer Panikattacke an, als ich 20 war, von diesem Moment an war ich im Dauernebel. Ich habe alles versucht: Psychotherapie, Antidepressiva, Neuroleptika. Mit 45 wollte ich dann einen Versuch mit Lithium machen, mein zweiter Ehemann war der Meinung, es müßte doch eine Lösung geben, er drängte mich nahezu, nicht aufzugeben, mein Hausarzt versprach sich nichts davon. Nach ca. 3, 4 Monaten bemerkte ich, wie meine Symtome allmählich abnahmen und verschwanden. Ich habe keine bipolare Störung, aber evtl. hat Lithium meinem Gehirnstoffwechsel geholfen, das körpereigene Serotonin besser zu verwerten.
    Seit 1996 geht es mir gut, keine Benommenheit und keine Depressionen mehr, trotzdem muß ich natürlich auf mich achtgeben und ein möglichst ausgewogenes Leben führen. Das tue ich auch, ich liebe die Natur, habe gern Spaß mit der Familie und Freunden und habe verschiedene Hobbies. Und ab und zu mal ein paar graue Tage.
    Diesen Blog habe ich zufällig gesehen und mich eingeloggt, ich dachte, vielleicht hilft irgend jemand von euch das, was mir geholfen hat. Es ist so, wie mein Mann damals zu mir sagte: Es muß eine Lösung geben, für Jede und Jeden von euch. Daran glaube ich fest.
    Euch allen liebe Grüße
    Helen

    1. Hallo Helen. Bitte entschuldige die späte Antwort. Ich möchte dir für deinen Beitrag danken – bin froh über jeden Input. Ganz liebe Grüsse, Lukas

  22. Lieber Lukas,

    nach langer Recherche bin ich durch Zufall auf deinen Blog gestoßen und war verblüfft, wie ähnlich deine Krankengeschichte meiner ähnelt. Es ist schon zu sehen, dass man nicht alleine ist. Ich befinde mich auch gerade in meinem Ärztemarathon, aber da bekomme ich auch dieselbe Antwort. Mittlerweile tritt das Problem bei mir schon zum zweiten Mal auf. Das erste Mal ca. 2014 herum, jetzt seit ca. 2 Monaten wieder. Ganz weg war es damals nicht wirklich, aber spürbar besser. Aber ich weiß leider nicht, was es gelindert hat. Ich kann nur mutmaßen, dass es mit weniger Stress zu tun hatte. Damals habe ich vieles in meinem Leben verändert (zum positiven). Mittlerweile glaube ich auch, dass das Ganze wieder mit Stress zu tun hat. Ich habe sein ein paar Monaten einen Job, in dem ich mich absolut nicht wohlfühle, was das Ganze wahrscheinlich noch mehr begünstigt. Ich habe sehr viel mehr Sport in mein Leben gebracht und auch mehr Gemüse/Obst in meinen Alltag integriert. Aber irgendwie fehlt da was. Ab und zu überkommt mich schon eine Angst, dass es permanent bleibt. Es zehrt irrsinnig an der Lebensqualität. Vielleicht können wir uns ja mal austauschen? Würde mich sehr freuen.

    Liebe Grüße,
    Markus

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